Ausstellungen

Dauerausstellung

Bernauer Str. 111
13355 Berlin
Dokumentationszentrum Berliner Mauer
  Das Dokumentationszentrum wurde am 9. November 1999 eröffnet und widmet sich der Erforschung und Vermittlung der Geschichte der Berliner Mauer mit digitalem Besucherarchiv, Hörstationen mit O-Ton-Berichten und Zeitzeugen-Aussagen, Lesestationen u.v.a.m. In deutscher und englischer Sprache.
  http://www.berliner-mauer-dokumentationszentrum.de

Mauerfotos im Internet

Im Internet Fotos der Berliner Mauer zwischen 1984 und 1989
Von Matthias Hoffmann www.Mauerfotos.de

bis 4.10.2010

Open-air-Ausstellung in Berlin auf dem Alexanderplatz. Friedliche Revolution 1989/90.
Eröffnung 7.5.2009. Mit Begleitbuch.
Ausstellungsgliederung: "Aufbruch" - "Revolution" - "Einheit".
Geöffnet täglich 24 Stunden, Eintritt frei.

Nacht-Räume bis 14.3.2010

Michael Lüder begann 2003, Orte zu fotografieren, wo bis 1989 die Mauer stand. Stets war er nachts unterwegs und fand abseits von Touristenströmen geschichtsträchtige Strassen und Plätze, die ihn faszinierten - teils, weil die Spuren der Mauer deutlich zu sehen waren oder auch gar nichts mehr an dieses Bauwerk erinnerte.

In der Ausstellung in den Räumen der Landeszentrale für politische Bildung, Potsdam, sind 45 Farbfotografien zu sehen, die auf ungewöhnliche Weise von der Teilung Deutschlands und des Zusammenwachsens erzählen. Ergänzt werden die Fotografien durch kurze erklärende Texte der abgebildeten Orte.

Landeszentrale für politische Bildung, Potsdam

bis 13.1.2010

Rathaus Kleinmachnow,
Adolf-Grimme-Ring
Ungläubiges Erstaunen - Freude - Neugier auf die neuen Nachbarn.
13.11.2009 um 19.00 Uhr Eröffnung einer Ausstellung von Privat-Fotos im Rathaus Kleinmachnow
  Kleinmachnower und Berliner haben in ihren Fotoalben geblättert und besondere Fotos der Ereignisse im Jahr 1989 an der Grenze zwischen Düppel und Berlin, aber auch Teltow und Berlin zur Verfügung gestellt.
Ergänzt werden einige Fotos durch persönliche Erinnerungen und "Geschichten" zu den Bildern.
Zur Eröffnung durch Herrn Bürgermeister Grubert wird der Film "Mauerflug" gezeigt. (Infos dazu im Internet: www.Mauerflug.de) Danach können Schülerinnen und Schüler, Zeitzeugen und Gäste sich in Gesprächen austauschen. - Zusammengestellt von Christine Dunkel (Regionalmarketing "Der Teltow" e.v.)

bis 18.11.2009

Galerie Artodrome Berlin,
Hessische Str. 9
10115 Berlin/ Mitte
Ausstellung Berlin || Berlin 20 Jahre Mauerfall
Part I 26.9. ( 18 Uhr) -17.10 und
Part II 7.11. ( 18 Uhr)-18.11.2009
Die Ausstellung Berlin|| Berlin hat den 20. Jahrestag des Mauerfalls zum Anlass genommen, um sich mit diesem zu Geschichte gewordenen Ereignis näher auseinanderzusetzen. Dabei sollen Erinnerungen wach gerufen und individuelle Perspektiven des Mauerfalls thematisiert werden.

Damals wie heute ist die Perspektive, aus der man ein Ereignis betrachtet oder erlebt hat, für die eigene Wahrnehmung entscheidend: Welche Distanz hat man zum Geschehen, in welchem Alter erlebt man einen historischen Moment? Welche Konsequenzen besitzt ein politisches Faktum für die Weltpolitik und alle folgenden Entscheidungen auf wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Ebene?
Verhindert von den Menschen als Irrsinn verurteiltes Handeln weiteren Irrsinn? Ist der sichtbare Sturz einer Mauer gleichzusetzen mit dem Fall der Mauer zwischen Ost und West in den Köpfen der Menschen?

Was ist uns an Erinnerungen von damals geblieben?

Kunst bewahrt vor dem Vergessen. Den Teilnehmern dieser Ausstellung ist es wichtig, auch der Nachwelt zu vermitteln, wie sie als Zeitzeugen den Fall der Berliner Mauer erlebt haben, und dass dieses Ereignis Deutschland und die ganze Weit bis zum heutigen Tag erheblich beeinflusst hat.

Im Ausstellungskatalog wird nicht nur eine Auswahl der ausgestellten Bilder und Skulpturen zum Thema vorgestellt. Vielmehr haben sich die Künstler - und dies ist durchaus eine Besonderheit- auch bereit erklärt, eine kleine Einführung, gewissermaßen eine Hinführung zum Thema aus Ihrer Perspektive zu geben. Dabei handelt es sich oftmals nur um Andeutungen oder Hintergrundinformationen, eine Kunstkritik wird damit ausdrücklich nicht intendiert.

Erfreulich ist auch die rege Teilnahme der hier ausgestellten Künstler, die nicht nur aus Berlin oder Deutschland, sondern auch aus dem europäischen Ausland, d.h. der Schweiz, Österreich, Italien, Liechtenstein, den Niederlanden und der Ukraine kommen und dadurch die internationale Tragweite des behandelten Themas unterstreichen.

Zu welchen Aussagen die Künstler gelangen, muss sicherlich im Einzelnen betrachtet werden.

Einige Künstler wie Johanna Leipold , Martina Schettina, Roland Friedrich Danner, Heino Karschewski oder Christine Siegrist haben das Ereignis des Mauerfalls auf eine andere Ebene gehoben, haben es abstrahiert und sind zu einer bildhaften Formulierung gelangt, die Allgemeingültigkeit auf der Grundlage eines humanen Bewusstseinszustandes besitzt. Dies ist auch den beiden Bildhauerinnen, Emma Lenzi und Sigrid Schauer gelungen.

Lieselotte Schwennesen, Paul Wans und Sibylle Bossard lassen ganz konkrete Mauererlebnisse einfließen, um zu ihrer Bildaussage zu gelangen. Ebenso Renée König, deren Bild auf Zeitungen aus der Zeit des Mauerfalls gefertigt wurde und die das von ihr hautnah erlebte Ereignis eindrucksvoll aufarbeitete.

Christine Aebischer, Cornelia Groh, Hanna Scheriau, Doortje Kockelkorn, Heike Huismann und Heidi Leitner betonen nach der dunklen Phase der Geschichte die große Chance für den Neubeginn und vermitteln immer noch Aufbruchstimmung. Für die Kiewer Künstlerin Ganna Kryvolap bedeutete der Fall der Mauer auch eine Erweiterung ihres eigenen Lebensumfelds mit ungeahnten Möglichkeiten, die sie in ihrer Reihe „Kiewer Horizonte“ verarbeitet.

Interessant ist auch die Wahl der Dresdner Frauenkirche und der Berliner Gedächtniskirche durch die Künstlerinnen Hannelore Schleyer und Gerlinde Kosina als Metapher für den Sieg der menschlichen Versöhnung.

Markus Wanger erzählt mit seiner Bilderreihe gar ein ganzes Stück deutsch- deutsche Geschichte, angefangen bei der Bombardierung während des Krieges bis hin zur Versöhnung nach dem Fall der Mauer. Hat Thorsten Frank auch vor allem die Geschichte der Mauer im Blick, so appelliert Constance Güttler mit dem Blick nach vorne vor allem daran, auf die Stärken des anderen zu setzen und gemeinsam die Zukunft zu gestalten.

Der Fragestellung, ob Träume in Erfüllung gingen und ob die erste Euphorie nicht auch zu großen Enttäuschungen geführt hat, spürten Elke Kim und Anton Buri nach. Zunehmend pessimistischer ist die Beobachtung von Christine Kunkler, die die Wurzeln für rücksichtsloses wirtschaftliches Handeln als Konsequenz aus dem Ereignis in der nachfolgenden Periode, der Globalisierung, sieht.

Als knapp Zehnjähriger hat Manuel Lunardi das Ereignis nur über den Bildschirm wahrgenommen. Doch die Erinnerung daran, die Begeisterung der Menschen, das Glück und die Tränen hat er nie vergessen und so kommt er aus heutiger Perspektive und mit dem Wissen eines Erwachsenen zu einer ganz eigenwilligen künstlerischen Aussage.

Die Ausstellung ist als tiefer greifende Auseinandersetzung angelegt und setzt voraus, dass Kunst mehr ist als nur schillernder und nichtssagender Gigantismus, mit dem die Besucher geblendet werden sollen. Auch in Galerien sind Projekte wie dieses eher selten zu finden, geht es in der Regel doch in erster Linie um den Kommerz und eigentlich nur sehr selten um die Schaffung von Plattformen für einen geistigen Austausch.

So sei zum Schluss ein persönlicher Wunsch hinzugefügt, nämlich dass wie die Mauern 1989 zwischen den deutschen Staaten fielen, künftig auch die Mauern von Arroganz und Beschränktheit, die den Kunstmarkt in so beklemmender Weise verengt haben, fallen werden.

Wir bedanken uns bei allen mit wirkenden Künstlern für ihre Bereitschaft, bei dieser thematischen Ausstellung ihre Werke zur Verfügung gestellt zu haben. Dazu gehört Mut in einer Zeit, in der diese Art der Ausstellung eher verpönt ist und man gerne vor ernsthaften oder problematischen Themen das Weite sucht.

Dr. Stephan Kunkler

Galerie Artodrome Berlin

am 8.11.2009

Europarc Kleinmachnow
Albert-Einstein-Ring
FREUNDwärts – FEINDwärts
Die deutsch-deutsche Grenzübergangsstelle Drewitz-Dreilinden

Die Ausstellung im ist am 8.11.2009 ab 12.30 Uhr geöffnet.
Der Eintritt ist frei
Sonntag,
8. November 2009, 11 Uhr
Der Checkpoint Bravo e.V. lädt ein zur Eröffnung der Ausstellung

FREUNDwärts – FEINDwärts
Die deutsch-deutsche Grenzübergangsstelle Drewitz-Dreilinden

Sonntag, 8. November 2009, 11 Uhr
Rathaus Kleinmachnow, Adolf-Grimme-Ring 10, Bürgersaal

Begrüßung: Peter Boeger, Checkpoint Bravo e.V., Kleinmachnow

Grußworte
Matthias Platzeck, Ministerpräsent des Landes Brandenburg
Markus Meckel, Stiftungsratsvorsitzender der Bundesstiftung Aufarbeitung
André Schmitz, Kulturstaatssekretär des Landes Berlin
Michael Grubert, Bürgermeister von Kleinmachnow
Jacky Starck, Geschäftsführer Europarc Dreilinden GmbH, Kleinmachnow

Musik
Schülerstreichquartett der Kreismusikschule Engelbert Humperdinck, Kleinmachnow
  Die Ausstellung vor und im Kommandantenturm schildert geschichtliche Ereignisse und Lebenswege, die sich mit diesem Ort verbinden. Beispielhaft führt sie Schicksale von Flüchtlingen und Transitreisenden vor Augen. Fluchtversuche über die Grenze endeten oft mit Verhaftung oder Tod. Die Geschichte der Grenzübergangsstelle Drewitz verdeutlicht das eigentliche Ziel der Machthaber in der DDR: Durch eine perfekte Überwachung und mit rücksichtslosen Methoden sollte die Flucht von Menschen aus der DDR verhindert werden. Am 9. November 1989 wurden die Grenzen unter dem Druck der Friedlichen Revolution gegen die SED-Diktatur für die Bürgerinnen und Bürger geöffnet.

am 8.11.2009

Rathaus Teltow
Stubenrauchsaal
Ausstellung über die Öffnung der Grenze nach Berlin nach dem 9. November 1989 (12. bis 14. November 1989)
Sonntag,
8. November 2009
Mit einer kleinen Auswahl von Privat-Fotos von
Bernd Meyer,
Peter Jaeckel,
Klaus Kudell,
Bezirksamt Zehlendorf
  zusammengestellt von Peter Jaeckel, Heimatverein der Stadt Teltow und Christine Dunkel, Regionalmarketing "Der Teltow" e.V.

bis 5.11.2009

Landeszentrale für politische Bildung,
Potsdam,
Heinrich-Mann-Allee
20 Jahre Mauerfall - 20 Karikaturisten erinnern sich
  Was in dieser Ausstellung angelegt ist, schoepft keiner leer: vermeintliche
Zeitgeschichte mit voellig unordentlichen Kommentaren, erfrischend subjektive Statements der Kuenstler. Denken in Bildern statt in wohlgeordneten Kategorien. Letztlich ein schwerer Angriff auf die sorgsam gehuetete Ordnung der Oberen, alles auch noch fein verziert mit Spott.

bis 31. Mai 2009

Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen,
Mo- So: 9-18 Uhr,
030 98 60 82 30
Gewendet - vor und nach dem Mauerfall - Fotoausstellung von Harald Hauswald
17. März 2009 Die s/w-Aufnahmen von Harald Hauswald dokumentieren den vergangenen Alltag der DDR der 80er Jahre: Straßenszenen, Menschen in Lokalen, Hausfassaden im Stadtteil Prenzlauer Berg. Ihnen gegenüber gestellt dieselben Motive zehn, zwölf Jahre später. Sie prägen von Anteilnahme und Distanz.