Göran von Grzegorzewsky

Einstmals standen wir an der Scheidewand, " des eisernen Vorhangs " ,
genannt, " Berliner Mauer " ,
und spürten im Herzen eine tiefe Trauer!
Europa getrennt so nah doch so fern,
wollten wir dich auch mal kennen lernen!
Stellten Anträge und Gesuche,
doch es war der Staat in dem wir lebten,
der uns dafür verfluchte?
Menschen und ihre Rechte, wurden von " Euch " , da " Oben " , mit Füßen getreten?
doch wir waren das Volk,
das nach Freiheit und Menschlichkeit strebte!
Bespitzelt und auch von " Euch " , denunziert,
habt " Ihr " , vergessen? " Euch , nie geniert?
Der Freiheit beraubt geknebelt geknechtet
so trugen wir unsere Jahre der Jugend zu Markte,
für unsere Rechte.
Über Nacht und bei Nebel ging der Spuk vorbei,
" Wir " , wurden rehabilitiert im freien Deutschland,
und dachten es wäre vorbei!
Jedoch das Gespenst des Kerkers,
ging in unseren Köpfen herrum,
wir wurden's nicht los und fragten: warum?
- die Seele am Boden, der Körper geschunden,
so arg waren die Qualen, so frisch noch die Wunden.
- dann Jahre zogen an uns vorbei,
wisst " Ihr " , noch? als wir dachten wir wären nun frei.
DOCH
: tod war die Seele, Gefühle gestorben,
Liebe ein Fremdwort was waren wir geworden?
Dann kam der " Tag " , als die " Mauer " ,
ward vom Volke um gestoßen,
im Kopf da blieb " Sie " ?
und die Macht bei den " Großen " ...?

Auszug: - aus Gedanken und Gedichte

Gedankengänge von Göran von Grzegorzewsky